Ok, bevor ich zum eigentlichen Thema komme, welches anhand der Überschrift deutlich erkennbar sein sollte erst einmal noch ein Hinweis: Habe den Gallerien eine Kommentarfunktion zu jedem Bild beigefügt, muss nur noch mal schauen dass auch auf der Thumbs Seite ersichtlich ist zu welchem Bild Kommentare vorhanden sind und zu welchem nicht.
So nun aber zum eigentlichen Punkt:
Seit ich glaube knapp 2 Wochen habe ich nun ein Diplomarbeitsthema: "Facial reconstruction" oder genauer gesagt "Facial reconstruction with the use of free deformable surfaces". Nun wer damit nichts anfangen kann, erst einmal eine grobe Beschreibung was das Programm am Ende leisten soll:
Man gebe ihm CT Schichtbilder eines Schädels. Daraus wird die Oberfläche des Schädels in 3D berechnet und daraufhin anhand medizinischer Fakten rekonstruiert wie die Haut früher auf diesem Menschen aussah.
So, und nun das ganze etwas theoretischer und technischer:
Meine Aufgabe ist als erstes einen vorhandenen Bildviewer zu erweitern dass er den Schädel in 3D anzeigt. Daraufhin muss ich einen Marching Cubes Algorithmus implementieren um Isoflächen berechnen zu können. Dies ist aus 2 Gründen notwendig. Als erstes ersichtlicherweise um die Isofläche(Oberfläche) des Schädels in 3D darzustellen, und zweitens um anhand von CT Aufnahmen lebender Menschen verschiedener Rasse und Geschlecht die Oberfläche ihrer Haut zu berechnen und in eine 3D Form zu bringen und zu speichern. Wenn diese Schritte abgeschlossen sind wird eine Funktion implementiert, dass wenn dem Programm die CT Aufnahme eines Schädels (ohne Weichgewebe) gegeben wird und der benutzer Rasse und Geschlecht auswählt, anhanddessen dann die Oberfläche der Haut rekonstruiert wird. Die Methode die hier benutzt werden soll beruht auf medizinischen Erkenntnissen wie dick das Weichgewebe an speziellen Punkten am Schädel abhängig von Rasse und Geschlecht ist. Mit dieser Abstandsnformation muss dann am 3D Modell des Schädels in Richtung der Normale ein neuer Punkt generiert werden welcher die Hautoberfläche schneiden soll. Das vorher gespeicherte 3D Hautmodell wird daraufhin defomiert um den gegebenen Restriktionen (den berechneten Punkten durch welche die Haut laufen muss) zu genügen. Und schwupps, schon ist das Programm für meine Diplomarbeit fertig und muss nur noch der Text geschrieben werden...
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