Heute schreibe ich euch mal was über das öffentliche Verkehrssystem hier, damit sich die die es nicht kennen die Stadt etwas besser vorstellen können. Also wo fang ich denn mal an: Am besten bei den Bushaltestellen. Ja geben tuts die hier, aber wohl eher um sich beim Regen unterzustellen. Die normalen Busse halten überall wie mans auch von Taxis gewohnt ist einfach wenn man den Arm rausstreckt. Jeder Bus hat vorne seine Linie draufstehen wo er langfährt. Beim Aussteigen ist es ähnlich, man drückt einfach den Knopf im Bus und der hält an und man steigt aus. Sehr praktisch das Ganze, sofern man die Schilder am Bus versteht wo er hinfährt ;) Natürlich sind die Busse dadurch nicht ganz so schnell und man weiss nie wann der richtige Bus für einen vorbeikommt. Ein anderer Vorteil der Busse ist jedoch der Preis: Man zahlt pro fahrt je nach Bus zwischen 1000 und 1200 Pesos(3100-3200 Pesos sind 1€), und zwar egal wie weit man fährt, also kommt man sehr günstig auch durch die Ganze Stadt.
Taxis gibts hier auch wie Sand am Meer, wer schonmal z.B. in Istanbul war kann das vl. damit vergleichen. Und auch diese sind für unsere Verhältnisse wahnsinnig billig: der Grundpreis liegt bei 2800 Pesos, womit man auch so etwa 15 Blocks weit kommt, wenn man dann so 80 Blocks fährt zahlt man etwa 10000 Pesos also umgerechnet etwa 3€ für eine Entfernung von ca. 8 oder 10km schätzungsweise.
Eine Metro oder Strassenbahn hat Bogotá nicht, dafür aber den Transmilenio, das ist ein Bussystem mit festen Haltestellen, kostet 1300 Pesos und man kann für das Geld auch beliebig oft umsteigen. Diese Busse sind recht schnell, da sie extra eigene Fahrbahnspuren haben, die Buspläne sind jedoch komplizierter als jegliche bisherige Metro- oder ähnliches Pläne die ich gesehen habe. Aber irgendwie kommt man in dieser Stadt immer an sein Ziel...
Monday, October 30, 2006
Thursday, October 26, 2006
Kolumbianische Kleidergößen
Heute habe ich mich endlich mal aufgerafft Kleidung kaufen zu gehen, was ich schon seit längerem machen wollte, brauche unbedingt neue Schuhe, ne Jacke und ein Pulli wäre auch nicht schlecht. Nunja, Pulli und Jacke hatte ich endlich mal je eine gefunden die mir gefallen, aber gab's natürlich nicht in meiner Größe. Und wie ich letztens schon festgestellt habe haben die Kolumbianer anscheinend komische Keidergrößen: Fast alle T-Shirts sind mir an den Oberarmen zu eng wenn sie sonst passen, und es ist ja jetzt nicht so dass ich unglaublich muskelbepackt wäre. Nunja, wie auch immer. Hosen habe ich heute auch noch anprobiert, und anscheinend haben kolumbianische Männer dort nichts wo es etwas unangenehm ist wenn die Hose zu eng ist, weil wenn mir eine Hose mal gepasst hat, war das an gewissen Stellen doch recht eng. Nunja, wie auch immer hab ich mir dann 2 Jeans und 3 T-Shirts gekauft(die T-Shirts haben glücklicherweise gut gepasst, die Jeans imerhin noch besser als andere), aber natürlich nicht das was ich eigentlich bräuchte. Dafür war der Einkauf mit umgerechnet ca. 43€ doh recht billig ;)
Und nun gerade hat es hier so richtig das Schiffen angefangen, und ich habe jetzt an sich Spanisch Kurs, wenn das allerdings so weiterregnet werde ich den wohl mal ausfallen lassen müssen weil ich nicht wirklich Lust habe mich zu erkälten. Bei dem Regen momentan hilft auch kein Regenschirm, weil man dann eben von unten her nass wird...
Und nun gerade hat es hier so richtig das Schiffen angefangen, und ich habe jetzt an sich Spanisch Kurs, wenn das allerdings so weiterregnet werde ich den wohl mal ausfallen lassen müssen weil ich nicht wirklich Lust habe mich zu erkälten. Bei dem Regen momentan hilft auch kein Regenschirm, weil man dann eben von unten her nass wird...
Wednesday, October 25, 2006
Friday, October 20, 2006
Rock al Parque
Letztes Wochenende war hier in Bogotá von Samstag bis Montag Rock al Parque. Ein Open Air Festival im Parque Simon Bolivar mitten in der Stadt. Das Beste daran, es ist kostenlos. Mein Plan war an sich Sonntag und Montag hinzugehen, da es jedoch am Sonntag aus allen Kübeln gegossen hat und niemand mit mir hingehen wollte, habe ich es auch gelassen, den Montag ließ ich mir aber nicht nehmen. Obwohl auch hier wieder keiner mit mir gehen wollte (Die Weicheier mussten entweder lernen, wollten nicht (wesegen auch immer) oder waren das WE nicht da). Nunja, dann bin ich Abends gegen 18:00 losgetingelt, hab den Transmilenio zum Parque Simon Bolivar genommen und war dann gegen 19:30 mitten im Konzert. Die erste Band die ich gesehen habe war Severa Matacera, eine Reggea Band. Also mitten in die Menge gestürzt, getanzt, gepogot. Und danach kam dann er Hauptakt des Konzertes weswegen ich an sich hingegangen bin, Manu Chao. Den Zeitungsberichten zufolge waren ca. 150.000 Menschen bei Manu Chao anwesend, und das hat man auch an der grandiosen Atmosphäre gemerkt. Ich beschreibe am besten gar nicht weiter viel, sondern schaut euch einfach die beiden Videos an, auch wenns da nicht so richtig rauskommt:
Am Ende des Konzertes nachdem ich schon fast überall beim pogen Schläge abbekommen habe dachte ich mir, nunja, biste schlau und gehst schonmal ans Ende der Menschenmasse um dann schneller rauszukommen. Gesagt, getan. Was ich dabei erlebt habe, habe ich allerdings noch auf keinem Konzert gesehen. Meine Idee hatten anscheinend noch etliche andere, so dass schon eine kleine Masse nach hinten geströmt ist. Wenn die Musik allerdings etwas härter wurde, haben plötzlich alle innegehalten und das tanzen oder pogen angefangen und keiner ist mehr gelaufen. Das ging meinen gesamten Weg nach hinten über etwa 2 Lieder so. Als ich dann am Ende allerdings noch einen Schlag in die Weichteile bekommen habe dachte ich mir, naja auch egal, auf die 2 Songs kommts jetzt auch nicht an und bin rausgegangen. Der Weg aussen zurück führte genau am Konzert wieder vorbei, und als ich auf der Höhe der Bühne war, hat Manu Chao angefangen seinen letzten Song zu spielen: King of the Bongo. Da musste ich dann einfach auf der Straße tanzen, man tut ja keinem dabei Weh ;) Ein paar andere sind dann auch mit eingestiegen.
Auf dem Rückweg habe ich mir dann ein Taxi geschnappt und auf den 20 Minuten zu meinem apartement hat mich der Taxifahrer dann ausgequetscht wie deutsche Frauen denn so sind, war sehr amüsant :P
Bis zum nächsten Mal, haltet die Ohren steif.
Am Ende des Konzertes nachdem ich schon fast überall beim pogen Schläge abbekommen habe dachte ich mir, nunja, biste schlau und gehst schonmal ans Ende der Menschenmasse um dann schneller rauszukommen. Gesagt, getan. Was ich dabei erlebt habe, habe ich allerdings noch auf keinem Konzert gesehen. Meine Idee hatten anscheinend noch etliche andere, so dass schon eine kleine Masse nach hinten geströmt ist. Wenn die Musik allerdings etwas härter wurde, haben plötzlich alle innegehalten und das tanzen oder pogen angefangen und keiner ist mehr gelaufen. Das ging meinen gesamten Weg nach hinten über etwa 2 Lieder so. Als ich dann am Ende allerdings noch einen Schlag in die Weichteile bekommen habe dachte ich mir, naja auch egal, auf die 2 Songs kommts jetzt auch nicht an und bin rausgegangen. Der Weg aussen zurück führte genau am Konzert wieder vorbei, und als ich auf der Höhe der Bühne war, hat Manu Chao angefangen seinen letzten Song zu spielen: King of the Bongo. Da musste ich dann einfach auf der Straße tanzen, man tut ja keinem dabei Weh ;) Ein paar andere sind dann auch mit eingestiegen.
Auf dem Rückweg habe ich mir dann ein Taxi geschnappt und auf den 20 Minuten zu meinem apartement hat mich der Taxifahrer dann ausgequetscht wie deutsche Frauen denn so sind, war sehr amüsant :P
Bis zum nächsten Mal, haltet die Ohren steif.
Sunday, October 15, 2006
Rocks and Stones, Mud and Roots - Part Two
After that good and long sleep in the night from Thursday to Friday, having breakfast and packing our stuff it was already kind of late, but fortunately our plan for today was not that extensive. The goal was to get to the altitude of 4000 meters, so we had to walk up about 800 height meters. 
Most of the way consisted of slippery, slimy and greasy rocks, so one had to take care where to put his foot to not fall down, but fortunately this day almost no roots, only when one had to jump from root to root over muddy areas. It was not that easy and the way was pretty steep, but compared to the day before it was a recovery.

Really eye-catching was the change in the appearance of the nature. We were not anymore walking through woods with large trees, but rather the trees were more droughty and kind of bony and also were spread more rarely. Besides that the ground was covered with long, yellowish grass bunches. After a while the trees were replaced by frailejones, the plants you see on some of the pictures with a long bole and a bunch of leafes at the end.
Arriving at our goal for that day after about 3,5 hours, we had a great view over a part of the way we walked,

and also over the part of the way we have to make on the next day.

After a beautiful sunset, again we unsuccesfully tried to light on a campfire... and went to bed kind of early, because we knew the next day would be more strengthenous and we had to get up at about 4 a.m. But that is the next part of this adventure.

Most of the way consisted of slippery, slimy and greasy rocks, so one had to take care where to put his foot to not fall down, but fortunately this day almost no roots, only when one had to jump from root to root over muddy areas. It was not that easy and the way was pretty steep, but compared to the day before it was a recovery.

Really eye-catching was the change in the appearance of the nature. We were not anymore walking through woods with large trees, but rather the trees were more droughty and kind of bony and also were spread more rarely. Besides that the ground was covered with long, yellowish grass bunches. After a while the trees were replaced by frailejones, the plants you see on some of the pictures with a long bole and a bunch of leafes at the end.
Arriving at our goal for that day after about 3,5 hours, we had a great view over a part of the way we walked,

and also over the part of the way we have to make on the next day.

After a beautiful sunset, again we unsuccesfully tried to light on a campfire... and went to bed kind of early, because we knew the next day would be more strengthenous and we had to get up at about 4 a.m. But that is the next part of this adventure.
Saturday, October 14, 2006
Kolumbianische Fußballgeschichte II
Das andere Spiel ist das legendäre 5:0 über Argentinien (in Argentinien) bei der Qualifikation zur WM 1994 in den USA, welches Kolumbien die Teilnahme an diesem Tunier sicherte.
Ja, im Moment sind die Kolumbianer was ihre Nationalmannschaft angeht eher Leiden gewohnt. Die guten alten Zeiten...
(Auch diese Video leider mit japanischem Kommentar, den Originalkommentar hätte ich gerne gehört)
Und nun könnt Ihr getrost eine Diskussion über Fußball mit einem Kolumbianer anfangen ;)
Das andere Spiel ist das legendäre 5:0 über Argentinien (in Argentinien) bei der Qualifikation zur WM 1994 in den USA, welches Kolumbien die Teilnahme an diesem Tunier sicherte.
Ja, im Moment sind die Kolumbianer was ihre Nationalmannschaft angeht eher Leiden gewohnt. Die guten alten Zeiten...
(Auch diese Video leider mit japanischem Kommentar, den Originalkommentar hätte ich gerne gehört)
Und nun könnt Ihr getrost eine Diskussion über Fußball mit einem Kolumbianer anfangen ;)
Kolumbianische Fußballgeschichte I
Es gibt praktisch nur 2 Fußballspiele über die man in Kolumbien immer wieder spricht. Die sozusagen wichtigsten/besten der Geschichte. Bei jeder Diskussion mit einem Kolumbianer über Fußball wird zwangsläufig irgendwann über mindestens eines dieser Spiele geredet.
Das erste ist das letzte Gruppenspiel bei der WM 1990 in Italien gegen den späteren Weltmeister Deutschland, in welchem Kolumbien in der 47. Minute der zweiten Halbzeit das 1:1 markierte und damit gegen die übermächtigen Deutschen den Einzig in die nächste Runde sicherte (wo man dann gegen Kamerun verlor).
PS: Leider is der Kommentar nur auf japanisch)
Es gibt praktisch nur 2 Fußballspiele über die man in Kolumbien immer wieder spricht. Die sozusagen wichtigsten/besten der Geschichte. Bei jeder Diskussion mit einem Kolumbianer über Fußball wird zwangsläufig irgendwann über mindestens eines dieser Spiele geredet.
Das erste ist das letzte Gruppenspiel bei der WM 1990 in Italien gegen den späteren Weltmeister Deutschland, in welchem Kolumbien in der 47. Minute der zweiten Halbzeit das 1:1 markierte und damit gegen die übermächtigen Deutschen den Einzig in die nächste Runde sicherte (wo man dann gegen Kamerun verlor).
PS: Leider is der Kommentar nur auf japanisch)
Einkaufen
Ja, was macht man wenn man kein Auto hat und einkaufen muss. Es bleiben wohl oder übel nur das Taxi oder der Bus. Manche Leute scheint dies auch nicht beim Einkauf von besonders delikaten Produkten zu stören. So kam es dass ich vor ein paar Tagen so um Mitternacht in einen Bus stieg. Ich setzte mich hin, als ich mit einem breiten Grinsen feststellen musste, dass der Typ auf der anderen Seite des Gangs zwei Plastiktüten mit je einer jungen Marihuanapflanze mit sich führte... irgendwie muß das Zeug ja heim.
Friday, October 13, 2006
Where is my bag?
As told in the last post I am taking again spanish classes, this time at the Nacional, where I also write my thesis. Last Wednesday after the class (which is from 4 to 6 - stupid time), a couple of students went out in impulse to have a beer at an inn near the university because it was the birthday of Carol, the girl monitoring the spanish classes. It was the first time that I really spoke to the most of them, and they are really nice, and it seems like they are almost all gifted comprehending languages, like the japanese guy who suddenly started to talk to me in perfect german ;)
It turned out we drank not only one beer like we wanted, but a couple more, and while I was on the phone, the group decided to go out dancing. So we took a cab to the Candelaria (the old part of the city), let our bags and stuff at the home of Johann, a swedish guy who lives in the Candelaria and headed to the discotheque (I have no more idea how it is called or where exactly it is...).
As in generally known the world is small, and after getting in I coincidentally met a colombian friend I have not seen for a long while. So we all had a lot of fun there, talking, drinking, dancing - also because the swedish guy donated a bottle of Tequilla. Hail the donator.
The next day after a discontinous sleep - also because there are still no curtains in my room - I hit the road to the university in the afternoon to the spanish class. But ... no idea why ... the university was closed. So Johann still has my bag and my umbrella, and it seems that today the raining season started ;) Thus lets see what the weekend keeps ready, because this weekend is Rock al Parque in Bogotá, which is a freebie music festival, where this year amongst others also Manu Chao is playing, whom I for sure want to see.
And when I have the photos of last wednesday and revised the gallery, you will find them there...
It turned out we drank not only one beer like we wanted, but a couple more, and while I was on the phone, the group decided to go out dancing. So we took a cab to the Candelaria (the old part of the city), let our bags and stuff at the home of Johann, a swedish guy who lives in the Candelaria and headed to the discotheque (I have no more idea how it is called or where exactly it is...).
As in generally known the world is small, and after getting in I coincidentally met a colombian friend I have not seen for a long while. So we all had a lot of fun there, talking, drinking, dancing - also because the swedish guy donated a bottle of Tequilla. Hail the donator.
The next day after a discontinous sleep - also because there are still no curtains in my room - I hit the road to the university in the afternoon to the spanish class. But ... no idea why ... the university was closed. So Johann still has my bag and my umbrella, and it seems that today the raining season started ;) Thus lets see what the weekend keeps ready, because this weekend is Rock al Parque in Bogotá, which is a freebie music festival, where this year amongst others also Manu Chao is playing, whom I for sure want to see.
And when I have the photos of last wednesday and revised the gallery, you will find them there...
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