Letztes Wochenende war hier in Bogotá von Samstag bis Montag Rock al Parque. Ein Open Air Festival im Parque Simon Bolivar mitten in der Stadt. Das Beste daran, es ist kostenlos. Mein Plan war an sich Sonntag und Montag hinzugehen, da es jedoch am Sonntag aus allen Kübeln gegossen hat und niemand mit mir hingehen wollte, habe ich es auch gelassen, den Montag ließ ich mir aber nicht nehmen. Obwohl auch hier wieder keiner mit mir gehen wollte (Die Weicheier mussten entweder lernen, wollten nicht (wesegen auch immer) oder waren das WE nicht da). Nunja, dann bin ich Abends gegen 18:00 losgetingelt, hab den Transmilenio zum Parque Simon Bolivar genommen und war dann gegen 19:30 mitten im Konzert. Die erste Band die ich gesehen habe war Severa Matacera, eine Reggea Band. Also mitten in die Menge gestürzt, getanzt, gepogot. Und danach kam dann er Hauptakt des Konzertes weswegen ich an sich hingegangen bin, Manu Chao. Den Zeitungsberichten zufolge waren ca. 150.000 Menschen bei Manu Chao anwesend, und das hat man auch an der grandiosen Atmosphäre gemerkt. Ich beschreibe am besten gar nicht weiter viel, sondern schaut euch einfach die beiden Videos an, auch wenns da nicht so richtig rauskommt:
Am Ende des Konzertes nachdem ich schon fast überall beim pogen Schläge abbekommen habe dachte ich mir, nunja, biste schlau und gehst schonmal ans Ende der Menschenmasse um dann schneller rauszukommen. Gesagt, getan. Was ich dabei erlebt habe, habe ich allerdings noch auf keinem Konzert gesehen. Meine Idee hatten anscheinend noch etliche andere, so dass schon eine kleine Masse nach hinten geströmt ist. Wenn die Musik allerdings etwas härter wurde, haben plötzlich alle innegehalten und das tanzen oder pogen angefangen und keiner ist mehr gelaufen. Das ging meinen gesamten Weg nach hinten über etwa 2 Lieder so. Als ich dann am Ende allerdings noch einen Schlag in die Weichteile bekommen habe dachte ich mir, naja auch egal, auf die 2 Songs kommts jetzt auch nicht an und bin rausgegangen. Der Weg aussen zurück führte genau am Konzert wieder vorbei, und als ich auf der Höhe der Bühne war, hat Manu Chao angefangen seinen letzten Song zu spielen: King of the Bongo. Da musste ich dann einfach auf der Straße tanzen, man tut ja keinem dabei Weh ;) Ein paar andere sind dann auch mit eingestiegen.
Auf dem Rückweg habe ich mir dann ein Taxi geschnappt und auf den 20 Minuten zu meinem apartement hat mich der Taxifahrer dann ausgequetscht wie deutsche Frauen denn so sind, war sehr amüsant :P
Bis zum nächsten Mal, haltet die Ohren steif.
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